Delegation reist in den Kongo

v.l. Dr. Ute Müller, Hans Zimmermann, Heike Völkner, Pfarrer Burckhardt Hölscher, Superintendentin Martina Espelöer und Pfarrer Martin Ahlhaus reisen zu den Partnern in den Kongo.

Seit nunmehr 34 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn und den evangelischen Kirchenkreises Boende und Lofoy in der DR Kongo. Die Verbundenheit der Christen untereinander diesseits und jenseits des Äquators kommt  in all den Jahren nicht nur in der Förderung unterschiedlicher Projekte wie der Frauenalphabetisierung, der medizinischen Versorgung und der Bildungsarbeit in Schulen zum Tragen, sondern lebt in besonderer Weise von dem persönlichen Austausch und der Begegnung.

Regelmäßige Besuche sind Höhepunkte dieser Partnerschaft. Zuletzt war 2016 eine mehrköpfige Delegation um Kirchenpräsident Eliki Bonanga von der Jüngerkirche Christi (CDCC) in Deutschland zu Besuch. In diesem Jahr  wird vom 23. April bis zum 8. Mai eine sechsköpfige Delegation aus dem Kirchenkreis Iserlohn in den Kongo reisen. Die Delegation besteht aus Superintendentin Martina Espelöer, Pfarrer Burckhardt Hölscher, Pfarrer Martin Ahlhaus (MÖWe Dortmund) sowie Ingenieur Hans Zimmermann und den Ärztinnen Dr. Ute Müller und Heike Völkner.

Auf dem Programm der mehrwöchigen Reise steht u.a. der Besuch des Gesundheitszentrums Botshini in Boende und des Gesundheitszentrums in Lofoy sowie der im Neubau befindlichen Grundschule Salongo in Boende. „Das sind unsere Leuchtturmprojekte“, freut sich Pfarrer Burckhardt Hölscher, weil man an diesen und vielen weiteren Projekten merken kann, dass „aus einer früheren Patenschaft eine wirkliche Partnerschaft geworden ist", wo viel Hilfe zur Selbsthilfe gegeben wird und die Partner im Kongo ihre Projekte zielgerichtet verfolgen und umsetzen.

„Der Staat fällt fast vollständig aus, dafür übernimmt die Kirche notwendige Aufgaben im Gesundheits- und Bildungswesen“, erklärt Superintendentin Martina Espelöer. Die Kirche ist damit auch Hoffnungsträger für viele Menschen. Diese Arbeit soll auch weiterhin gefördert werden. Deshalb soll auf der Reise auch der Partnerschaftsvertrag mit den Kirchenkreisen Boende und Lofoy von Superintendentin Martina Espelöer und Kirchenpräsident Eliki Bonanga für weitere fünf Jahre unterzeichnet werden. „Wir sind verbunden in der Ökumene und in der Einheit des Geistes“, sagt Superintendentin Espelöer. Die Feier gemeinsamer Gottesdienste runden die Reise ab.

 

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Stichwort: Partnerschaft Kongo

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