An der Schnittstelle zwischen Kirche und Schule

v.l. Pfarrerin Ellen Gradtke, Bezirksbeauftragte für den Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen im Kirchenkreis, Pfarrer und Schulreferent Thomas von Pavel, Superintendentin Martina Espelöer und Pfarrerin Dorothea Goudefroy

Thomas von Pavel ist am Sonntag, 10. Februar 2019, in der Heilig-Geist-Kirche in Menden von Superintendentin Martina Espelöer in sein Amt als Schulreferent im gemeinsamen Schulreferat der Evangelischen Kirchenkreise Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg eingeführt worden. Thomas von Pavel wird die Stelle zum 15. Februar 2019 antreten. Er folgt auf Pfarrer Hans Hallwaß, der 13 Jahre als Schulreferent der beiden Kirchenkreise tätig war und zum Ende des Jahres in den Ruhestand gegangen ist. 

Als Schulreferent steht der 50-jährige von Pavel an der Schnittstelle zwischen Kirche und Schule. Die Aufgaben des Schulreferats liegen in der Beratung und Förderung aller, die im Bereich Schule beruflich oder ehrenamtlich tätig und an Bildungsfragen interessiert sind. Zu den Angeboten gehören religionspädagogische und fächerübergreifende Fortbildungen ebenso wie berufsbezogene Beratung sowie Begleitung und Mediation in Konfliktfällen.

"Bildung und Herzensbildung gehört zum Auftrag der Kirche. Das beginnt in den Kindertageseinrichtungen bis zu den Schulen", beschreibt Superintendentin Espelöer den Stellenwert. Es bleibe Schülern und Lehrern gegenüber als Aufgabe, Kirche als Ort der Unterstützung und des Dialogs verständlich zu machen.

Die Einführung fand statt in einem Literarischen Gottesdienst zum Thema "Ein Platz an der Sonne", den ein Team um Pfarrerin Dorothea Goudefroy und Prädikantin Kerstin Buchbinder vorbereiteten. Für Thomas von Pavel, der die Predigt hielt, ist ein Platz an der Sonne dort, wo Jesus Christus wirkt, als "Licht der Welt" (Johannes 8,12). Dort heißt es: "Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben". Dass viele Jugendliche von diesem Licht auch im Kontext Schule etwas erfahren, dafür will der neue Schulreferent seinen Teil beitragen, wie Pfarrer Thomas von Pavel in seiner Predigt ausführte.

Für seine neue Stelle als Schulreferent kann Thomas von Pavel viele Erfahrungen aus seiner langjährigen Tätigkeit als Religionslehrer einbringen. 14 Jahre war der heute 50-Jährige Berufsschulpfarrer am Hansa-Berufskolleg in Iserlohn. Davor war Pfarrer von Pavel von 2001 bis 2004 Lehrer für Evangelische Religion Sek. 1 an der Evangelischen Integrativen Matthias-Claudius Schule in Bochum-Weitmar sowie Studienleiter für Fragen der Ethikvermittlung in Medizin, Beruf und Alltag an der Evangelischen Akademie im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche in Westfalen mit dem damaligen Sitz in Iserlohn. Thomas von Pavel hat in Bielefeld-Bethel, Hamburg, Bochum und Wuppertal Evangelische Theologie studiert. Nach dem 1. Theologischen Examen absolvierte Thomas von Pavel ein Vikariat in der Evangelischen Melanchthon-Kirchengemeinde Bochum.

Dem Leitungsgremium des Kirchenkreises, dem Kreissynodalvorstand, gehört  Thomas von Pavel seit 2012 an, zunächst als stellvertretender Scriba (Schriftführer), seit 2015 als Synodalassessor (stellvertretender Superintendent). Thomas von Pavel ist verheiratet und Vater dreier Kinder.

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