Schulreferent Hans Hallwaß verabschiedet

Am 13. Dezember wurden Schulreferent Hans Hallwaß (3.v.l.) und Studiendirektor i. R. Jürgen Keese (3.v.r.) als Vorsitzender des Synodalen Schulausschusses in einem Gottesdienst in der Kapelle von Haus Villigst verabschiedet.

Am 13. Dezember wurde Schulreferent Hans Hallwaß in einem Gottesdienst in der Kapelle von Haus Villigst in den Ruhestand verabschiedet. Zusammen mit ihm wurde auch Studiendirektor i. R. Jürgen Keese als Vorsitzender des Synodalen Schulausschusses verabschiedet. Jürgen Keese war 30 Jahre Vorsitzender des kreiskirchlichen Ausschusses und hat in dieser Zeit u.a. die Themen Spiritualität und Inklusion in der Schule vorangebracht. Den Vorsitz übernimmt Birgit Hartig. Nachfolger als  Schulreferent wird Berufsschulpfarrer Thomas von Pavel, der als Synodalassessor  und in Vertretung von Superintendentin Martina Espelöer beide auch im Namen des Kreissynodalvorstands für ihren langjährigen Dienst dankte.

Grußworte folgten von Heidrun Redetzki-Rodermann, Hauptamtliche Pädagogische Mitarbeiterin in der Erwachsenenbildung, Fred Sobiech, Bildungsdezernent der westfälischen Landeskirche, Pfarrer Marco Sorg vom Pädagogischen Institut in Haus Villigst sowie seine Referatskollegin Pfarrerin Katharina Thimm vom Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg.

13 Jahre war Pfarrer Hans Hallwaß Schulreferent des gemeinsamen Schulreferats der Evangelischen Kirchenkreise Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg und war zudem in dieser Zeit als Religionslehrer am Gymnasium An der Stenner tätig. Davor war er 16 Jahre Pfarrer der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde  Berchum, wo er mit der Bildungsarbeit für  kirchenferne  Erwachsene gemeinsam mit der kreiskirchlichen Erwachsenenbildung begann. Später, als Religionslehrer in der Grundschule Berchum wurde er Synodalbeauftragter für Erwachsenenbildung und baute die Erwachsenenbildung mit einer Geschäftsstelle auf. Als Schulreferent begleitete Hans Hallwaß u.a. die Schulen bei der Erstellung schulinterner Curricula, der Ausbildung der Kriseninterventionsteams im Umgang mit Tod und Trauer und Suizidprävention, wirkte mit als Dozent für das Schulvikariat in Zertifikats-  und Vokationskursen des Pädgagogischen Instituts in Haus Villigst sowie im Arbeitskreis „Kirche und Schule" in Hagen. Im Kirchenkreis war er 20 Jahre Mitglied im Kreissynodalvorstand (Scriba; stellvertretender Synodalassessor) und hat im Synodalen Schulausschuss, im Synodalen Ausschuss für Diakonie und Soziales, im Synodalen Ausschuss für Erwachsenenbildung sowie im Synodalen Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit mitgewirkt.

Pfarrer Hans Hallwaß hat seine Aufgabe als Pfarrer, Theologe und Schulreferent so verstanden, anderen dabei behilflich zu sein, dass sie das, was sie selbst glauben, auch verstehen und einordnen können. „Ich bin erstaunt, wie tiefgehend sich junge aber auch ältere Menschen mit religiösen Fragen auseinandersetzen können und wollen, wenn ihnen der Freiraum dafür geschaffen wird und sie sich als PartnerInnen und nicht als Zu-Belehrende wahrgenommen sehen“, sagt Pfarrer Hans Hallwaß rückblickend. „Tatsächlich sind sie an christlichen Fragen sehr interessiert, sofern sie ihnen bei der Deutung eigener Lebenserfahrungen - Wie kann ich das Unverfügbare deuten? - und der persönlichen Lebensplanung - Welchen Wert hat mein Leben? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? - hilfreich sind. Sie denken selber über diese Fragen nach und finden auch Antworten, die sie aber in ihrer eigenen Sprache formulieren.“

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