Europatage in Letmathe: Für Frieden und Versöhnung

Letmathe. Mit einem Appell für den europäischen Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander begannen am 2. November die Europäischen Begegnungstage, an denen 35 Gäste aus neun Kirchen- und Städtepartnerschaften teilnehmen. Zur Begrüßung in der Friedenskirche sagte Mitorganisator Pfarrer Burckhardt Hölscher: "Beseelt von der Kraft der christlichen Versöhnungsbotschaft wollen wir heute hier gemeinsam ein Zeichen setzen zum Wiedererstarken der Liebe zur europäischen Idee." Denn in vielen Ländern Europas erstarkt auch der Rechtspopulismus und der Nationalgedanke.

Superintendentin Martina Espelöer warb dafür, immer wieder für den Frieden und die Versöhnung einzutreten. "Wir lernen voneinander. Der Horizont ist immer weiter als wir sehen können. Deshalb lautet auch mein Motto: 'Nur gemeinsam werden wir klug.'"

Auch Dechant Johannes Hammer, die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag sowie der Landtagsabgeordnete Torsten Schick begrüßten die Initiative der evangelischen Kirchengemeinde Letmathe, des Amtes für Mission, Ökumene und Kirchliche Weltverantwortung in der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Stadt Iserlohn in ihren Grußworten.

Die Europatage stehen im Gedenken an zwei herausragende geschichtsträchtige Ereignisse. Das Jahr 2018 erinnert sowohl an den Ausbruch des 30-jährigen Krieges vor 400 Jahren, der ganz Europa ins Elend stürzte, als auch an das Ende des 1. Weltkrieges im November 1918. Beides bleibt auch für heutige und künftige Generationen als Mahnung wach und lebendig. 

Vom 2. bis 4. November 2018 finden diese europäischen Begegnungstage statt mit Gästen aus Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Ungarn und Deutschland (Sachsen).

Zum Programm geht es hier.

Zurück zur Übersicht