Themen
News

Landrat, Kreisdechanten und Superintendenten zu Gast bei der Evangelischen Jugendhilfe Iserlohn-Hagen

(v.l.) Dechant Johannes Hammer, Dechant Patrick Schnell, Superintendentin Martina Espelöer, Landrat Thomas Gemke, Viola Endruschat, Superintendent Klaus Majoress

Der Gedankenaustausch zwischen dem Landrat des Märkischen Kreises, den Kreisdechanten und Superintendenten findet immer an einem besonderen Ort statt. Diesmal öffnete die Evangelische Jugendhilfe Iserlohn-Hagen ihre Türen.

Am Beispiel einer Intensivwohngruppe für Mädchen gab Viola Endruschat, Abteilungsleiterin der Erziehungshilfen Iserlohn, Landrat Thomas Gemke, Kreisdechant Johannes Hammer vom Dekanat Märkisches Sauerland, Kreisdechant Patrick Schnell vom Dekanat Altena-Lüdenscheid sowie Superintendentin Martina Espelöer, Evangelischer Kirchenkreis Iserlohn und Superintendent Klaus Majoress, Evangelischer Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg einen Einblick in die Arbeit der Evangelischen Jugendhilfe Iserlohn-Hagen. In dieser Wohngruppe leben aktuell sieben Mädchen im Alter von zwölf bis 17 Jahren, die extreme Lebensgeschichten mitbringen, Gewalt und sexuellen Missbrauch erfahren haben. Von ihren ausschließlich weiblichen Betreuerinnen erfahren sie die persönliche Begleitung und fachliche Hilfe, die sie in ihrer Lebensphase benötigen. „Die Eltern sind auch in dieser Zeit im Blick, weil sie für die Kinder die wichtigsten Menschen in ihrem Leben bleiben“, erklärt Viola Endruschat.

 

Von den Jugendlichen spannte sich der Gesprächsfaden über die stabile Arbeitsmarktsituation im Märkischen Kreis, die Volker Riecke, Geschäftsführer des Jobcenters Märkischer Kreis vorstellte, bis hin zu den älteren Menschen, die auf Pflege angewiesen sind. Hier ist der Bedarf in den vergangenen Jahren aufgrund der älter werdenden Bevölkerung gestiegen, so dass der Märkische Kreis Beratungsstellen in Iserlohn, Altena und Lüdenscheid für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen zu Fragen rund um die Pflege eingerichtet hat. Über das Beratungsangebot informierte Fachdienstleiter Ralf Kling die Kirchenvertreter. Ziel der Beratung ist es, Wege aufzuzeigen, um pflegebedürftigen Menschen ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Abschließend berichteten Superintendentin Martina Espelöer und Superintendent Klaus Majoress über das neu gegründete Evangelische Kreiskirchenamt Sauerland-Hellweg, das zum 1. Januar dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen hat. Mit rund 90 Mitarbeitenden ist das Kreiskirchenamt die Verwaltung für 82 Kirchengemeinden in den vier evangelischen Kirchenkreisen Arnsberg, Lüdenscheid-Plettenberg, Iserlohn und Soest.

Zurück zur Übersicht