Eine neue Altarbibel für die Kirchengemeinde Ergste

v.l.: Pfarrer i.R. Gerd Petrick, Superintendentin Martina Espelöer sowie die Ergster Presbyter Michael Krabs, Stephan Pritz und Frank Pientka / Foto: Ev. Kirchengemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Ergste hat eine neue Altarbibel erhalten. Superintendentin Martina Espelöer hat die Altarbibel im Gottesdienst am Sonntag, 27. August, stellvertretend für die Gemeinde an Presbyter Frank Pientka für den gottesdienstlichen Gebrauch übergeben. Er gab die Bibel an den Presbyter Michael Krabs weiter, der aus ihr das Evangelium des Sonntags aus Lukas 18, das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner, verlas.

Die neue Altarbibel ist eine Überarbeitung der bisherigen Lutherbibel und in dieser Form ein Geschenk der Westfälischen Landeskirche innerhalb des Reformationsjubiläums. Präses Annette Kurschus hat jedes Exemplar, das an eine Kirchengemeinde geht, persönlich signiert.

Zur Bedeutung der Bibel für das Glaubensleben sagt Superintendentin Espelöer: „Als Christen leben wir in der Erzählgemeinschaft des Glaubens. Wir geben das Wort der Bibel untereinander weiter, damit das Wort Jesu reichlich unter uns wohnt. Von diesem Wort erfahren wir Trost und Ermutigung, von ihm lassen wir uns aufrütteln und zurechtbringen. Vom Wort Gottes geht Kraft und Wirkung für unser Leben aus.“ In ihrer Predigt über Matthäus 21, 28-31 (Von den ungleichen Söhnen) ging es um das Hören und das Tun, das aus dem Hören des Wortes erwächst. Das „hörende Handeln“ könne wie im Predigttext auch in die Buße, das heißt in die Umkehr und in die Abkehr des Gewohnten, führen. Mit der Buße, die aus dem Hören kommt, legte Superintendentin Martina Espelöer einen Schwerpunkt auf einen grundlegenden Aspekt in der Theologie Martin Luthers und der reformatorischen Bewegung.

Die Gemeinde antwortete mit dem Lied (EG 591): Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht. Die Übergabe fand während der „Ferienkirche“, dem gottesdienstlichen Angebot während der Ferienzeit statt, Pfarrer i.R. Gerd Petrick hielt den Gottesdienst, an dem auch der ökumenische Chor der Gemeinde mitwirkte. Wo die alte Altarbibel aufbewahrt wird, ist noch nicht klar. Darüber wird der Gottesdienst-Ausschuss beraten. Insgesamt 16 Kirchengemeinden werden in diesem Jahr noch eine neue Altarbibel erhalten, darunter sind die Evangelischen Kirchengemeinden Balve, Hemer, Lendringen, Letmathe, Menden und Iserlohn (Christus-Kirchengemeinde).

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