Gegenseitiges Kennenlernen

v.n.l.r. Dan Ossenberg-Engels (Presbyteriumsvorsitzender), Dr. Sadrack Djiokou und Superintendentin Martina Espelöer beim anschl. Kirchencafé. Foto: Tim Rothe

Altena. Der Wechsel hätte kaum größer sein können: Aus der Hitze in Kamerun, an Afrikas Westküste, ins kühle Sauerland, in die Lutherkirche in Altena. Pastor Dr. Sadrack Djiokou hat sich am Sonntag mit einem Probegottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde in Altena vorgestellt und mit seiner freundlichen und zugewandten Art die Aufmerksamkeit und schnell auch die Sympathien der Gottesdienstbesucher gewonnen.

Für einen Sonntagsgottesdienst zwischen den Jahren waren die Reihen in der Lutherkirche gut gefüllt; das Interesse war offenbar groß, den Theologen kennenzulernen, den das Presbyterium bei der Wiederbesetzung der Pfarrstelle in die engste Auswahl genommen hat. Djiokou nahm dabei in seiner Begrüßung den Moment des Kennenlernens auf und forderte die Gottesdienstbesucher auf, ihren jeweiligen Sitznachbar auch zu begrüßen und sich kurz vorzustellen.

Djiokou, der bereits in Kirchengemeinden im Kirchenkreis Soest, am Institut für Kirche und Gesellschaft, Haus Villigst, in Schwerte und bei der Vereinten Evangelischen Mission in Wuppertal gearbeitet hat, hatte bis vor wenigen Tagen ein Hilfsprojekt in seiner Heimat Kamerun begleitet, bevor er am Sonntag mit seiner Familie nach Altena gekommen war.

In seiner Predigt schlug Djiokou den Bogen vom gerade vergangenen Weihnachtsfest zu Hiob aus dem Alten Testament: Weihnachten verspreche eine Hoffnung auf Rettung. „Wir sollten in Erinnerung behalten, dass Gott treu ist“, so Djiokou. Diese Hoffnung solle die Gemeinde mitnehmen ins neue Jahr, von dem man am Anfang nie wisse, was es bringt. Auch Hiob habe die Erfahrung der Treue Gottes gemacht, erinnerte Djiokou.

Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten etliche Gemeindemitglieder die Gelegenheit, Dr. Sadrack Djiokou beim Kirchencafé im Lutherhaus näher kennenzulernen; die Tische im großen Saal waren gut gefüllt. Djiokou stellte sich und seine Familie, seine Frau Angeline Djikokou-Djeumy und ihre fünf Kinder vor.

Superintendentin Martina Espelöer vom Kirchenkreis Iserlohn zeigte den weiteren Ablauf zur Wiederbesetzung der Altenaer Pfarrstelle auf: Am 14. Januar folgt ein Probeunterricht mit den Konfirmanden, den Djiokou halten wird. Anschließend findet ein Wahlgottesdienst statt, an deren Anschluss das Presbyterium entscheidet. Djiokou ist der einzige Kandidat für die Pfarrstelle in Altena.

(PM/Kirchengemeinde Altena)

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