17. Spielzeit von "Kirchen und Kino" mit acht herausragenden Filmen

(v.l.) Silvia Beckmann, Ulrich Vaorin und Carola Knode freuen sich auf acht herausragende Filme der neuen Spielzeit von „Kirchen und Kino“.

Iserlohn/Menden. Die ökumenische Filmreihe »Kirchen und Kino. Der Filmtipp« startet im September in ihre 17. Spielzeit. Die neue Saison beginnt mit dem Cannes-Gewinnerfilm „Shoplifters – Familienbande“, der am Montag, 23. September, um 20 Uhr im Filmpalast Iserlohn und am Mittwoch, 2. Oktober, um 20 Uhr im Palasttheater Menden zu sehen ist.

„Die neue Staffel zeigt diesmal vor allem Filme, die von starken Persönlichkeiten erzählen, die unter schwierigen Bedingungen ihren Weg gehen und sich den damit verbundenen Entscheidungen und Konflikten stellen müssen“, erklärt Ulrich Vaorin, Medienreferent des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn bei der Ankündigung der neuen Filme. Die Schauplätze der Geschichten reichten dabei von Japan („Shoplifters“) über Island („Gegen den Strom“), den Libanon („Capernaum – Stadt der Hoffnung“) und Spanien („Fridas Sommer“) bis zum atlantischen Ozean vor der Küste Afrikas („Styx“) und in das Lausitzer Braunkohlerevier der Wendezeit vor dreißig Jahren („Gundermann“).

Bis  Juni 2020 präsentiert die ökumenische Filmreihe wieder acht herausragende Filme neben Iserlohn und Menden in insgesamt 27 Orten Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens. Die Filme der Reihe werden in insgesamt 240 Vorstellungen zu sehen sein.

Die Programmauswahl lag bei einer Jury aus Vertretern der kirchlichen Bildungs- und Medienarbeit sowie der beteiligten Kinos. Zur Wahl standen über 50 Filme, die im vergangenen Kinojahr von der evangelischen und katholischen Filmkritik in Deutschland und der Schweiz ausgezeichnet wurden. Zu sehen gibt es überzeugende Filme, die unabhängig von ihrer jeweiligen geistigen Beheimatung die Sehnsucht nach dem Anderen, nach einem »Mehr des Lebens« aufrechterhalten.

Viele der ausgewählten Filme seien zwar auch mit Preisen ausgezeichnet und auf verschiedenen Filmfestivals zu sehen, fänden aber ohne die ökumenische Filmreihe nicht den Weg in  größere Kinos, weiß Filmpalastbetreiberin Carola Knode.

Was die Reihe ebenfalls auszeichnet, ist die Begleitung der Filme durch Ulrich Vaorin und Silvia Beckmann vom Katholischen Bildungswerk Märkisches Sauerland. Abwechseln geben sie vor dem Film eine kurze Einführung zum jeweiligen Film, im Anschluss an die Vorführung besteht zudem die Möglichkeit zum Austausch. Zu ausgewählten Filmen organisieren beide immer wieder auch vertiefende Angebote und Gesprächspartner. Für den Film „Gegen den Strom“, der am 16. Dezember 2019 in Iserlohn und am 8. Januar 2020 in Menden zu sehen ist, sind Umweltaktivist Marcus Hiersemann von Kultur und Natur Drüpplingsen und Pfarrer Dr. Gottfried Abrath, Umweltbeauftragter im Kirchenkreis Iserlohn, eingeladen. Auch Tom Damm, Stadtkirchenpfarrer in Schwerte und ehemaliger Filmbeauftragter der westfälischen Landeskirche, wird die Filmreihe als Gast begleiten.

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