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"Kirchen+Kino" zeigt Flüchtlingsfilm "Seefeuer"

Filmszene aus "Seefeuer"/ Foto: Filmverleih

In der Reihe „Kirchen+Kino“ zeigen der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn und das Katholische Bildungswerk Märkisches Sauerland am Montag, 19.02.2018, 20 Uhr im Filmpalast Iserlohn und am Mittwoch, 14.03.2018, 20 Uhr im Palast-Theater Menden den Berlinale-Gewinner „Seefeuer“ von Gianfraco Rosi, der mit ruhigem Blick ein Nebeneinander paralleler Welten im heutigen Lampedusa, der Anlaufinsel vieler Flüchtlinge, zeigt: Hier der beschauliche Alltag der Insulaner, dort die täglichen Tragödien der übers Meer Geflüchteten. Eine aufwühlende, dokumentarische Reflexion über Mitmenschlichkeit und Ignoranz, eine Metapher für unser Europa, erzählt aus der Perspektive eines 12jährigen Einheimischen.

 

Kurzkritik (film-dienst):

Seefeuer (OT: Fuocoammare)

Auf der Mittelmeerinsel Lampedusa prallen aktuelle Gegensätze aufeinander: Wo früher einheimische Fischer ihrem Alltag nachgingen, stranden in wachsender Zahl Tausende Afrikaner, die sich mit viel Hoffnung auf ein besseres Leben aufs Meer gewagt haben. Ein ruhig erzählter Dokumentarfilm als mutiger Beitrag zum europäischen Umgang mit der Flüchtlingskrise, der facettenreich einen Mikrokosmos beleuchtet, in dem existenzielle Not und bürgerliche Normalität hautnah nebeneinander liegen. Mit ausgesuchten Einstellungen und sinnträchtigen Verdichtungen konfrontiert Regisseur Rosi mit einer humanitären Katastrophe, vor der man nicht weiter die Augen schließen kann.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=yLJRxah2fCw

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