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Pfarrerin Brigtte Zywitz folgt auf Pfarrer Paul-Gerhard Zywitz

(v.l.) Pfrn. Christine Grans, Pfr. Hans Herbers, uperintendentin Pfrn. Martina Espelöer, Prädikant Heinz Müller, Pfrn. Brigitte Zywitz, Pfr. Siegfried Schütt (Foto: Pfr. Bernhard Laß)

Mit Brigitte Zywitz hat die Evangelische Kirchengemeinde Hennen, im Bezirk Kalthof, eine neue Pfarrerin. Brigitte Zwyitz ist hier eine alte Bekannte, die im Ehrenamt ihren Mann, Pfarrer i. R. Paul-Gerhard Zywitz, über Jahrzehnte in der Gemeindearbeit unterstützt und ihm gleichzeitig den Rücken freigehalten hat. Der Ehemann ist gegangen, seine Frau kommt.

Seit 1998 hat sie während der Familienphase pastorale und gemeindepädagogische Aufgaben an der Seite ihres Mannes, der die Gemeindepfarrstelle bis zum Sommer 2017 innehatte, ausgeübt.  Gottesdienste, Familien- und Kindergottesdienste, vertretungsweise auch Amtshandlungen gehörten ebenso dazu wie auch die Konzeption und Durchführung von Familienfreizeiten, Krabbelgruppen, eine Frauengruppe und die Begleitung und Leitung des Kindergottesdienstmitarbeiterkreises. In dem Bereich der Kinderkirche liegt auch ein besonderer Schwerpunkt ihrer bisherigen Arbeit, zu dem das  Ausprobieren neuer gottesdienstlicher Formen und die Suche nach kreativen Zugängen zum Glauben und den Traditionen unserer Kirche gehören.

 „Nach all den Jahren hier ist es zu früh aus der Gemeinde wegzugehen. Ich möchte ohne die Arbeit in der Gemeinde noch nicht sein. Das Presbyterium hat mich gewählt, die Gemeinde kann mich wohl gebrauchen. Und ich möchte die Herausforderung gerne annehmen“, sagt sie mit einem Lächeln im Gesicht.  Auch wenn es ihre erste eigene Pfarrstelle ist, so fängt in Kalthof eine Pfarrerin mit reichlich Gemeindeerfahrung an. Das machte Superintendentin Pfarrerin Martina Espelöer in ihrer Ansprache im Einführungsgottesdienst deutlich. Sie wies darin auf die mancherlei Gnade Gottes, die auch als bunte Gnade Gottes übersetzt werden kann hin, die sich in der Vielfalt und Kreativität der Pfarrerin wiederspiegelt.

Diese bunte Vielfalt der Pfarrerin und vor allem ihre fachkundige Beratung kennen viele auch aus ihrer Arbeit in der Mediothek des Kirchenkreises in der Piepenstockstraße.  Andere wissen ihren Sachverstand aus der ehrenamtlichen Tätigkeit im Burg-Archiv zu schätzen, in der sie sich als Archivpflegerin und durch Vorträge, Führungen, Ausstellungen und Erstellung von Festschriften einen Namen gemacht hat. Eine weitere Farbe leuchtete in der Arbeit als Seelsorgerin im Tersteegen-Haus auf, in dem sie ab dem Jahr 2000 tätig war und dort mit ihren Gottesdiensten, besonders auch für die demenzkranken BewohnerInnen einen neuen Schwerpunkt gesetzt hat.

„Diese Kreativität und unterschiedliche Buntheit soll auch in Zukunft in ihrer Arbeit in dieser Gemeinde zum Tragen kommen. Das ist mein Wunsch und ein Auftrag an Sie, für die Menschen hier in der Gemeinde, der Stadt, der Welt, in seelsorgerlicher und politischer Verantwortung. ‚Dienet einander mit der bunten Gnade Gottes.‘ Und die bunte Truppe, wie sie sie genannt haben und die diese Gemeinde bildet, wird sie dabei unterstützen“, so die Superintendentin.

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