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Kirchen + Kino zeigt "Die andere Seite der Hoffnung"

Filmszene aus "Die andere Seite der Hoffnung" (Foto: Filmverleih)

In der Reihe „Kirchen+Kino“ zeigen der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn und das Katholische Bildungswerk Märkisches Sauerland am Montag, 18.12.17, 20 Uhr im Filmpalast Iserlohn und am Mittwoch, 10.01.18, 20 Uhr im Palast-Theater Menden den Film „Die andere Seite der Hoffnung“: Ein syrischer Flüchtling erfährt trotz unüberwindbar erscheinender Hindernisse ungeahnte Solidarität. Perfekt inszeniertes, ebenso witziges wie zu Herzen gehendes Werk, getragen von Lakonie und Humanismus von Aki Kaurismäki (Regiepreis der Berlinale 2017). Zur Filmvorführung in Iserlohn wird die Kabarettistin und Autorin Ulrike Böhmer anwesend sein, die auch in der Flüchtlingsarbeit aktiv ist.

 

 

Kurzkritik (film-dienst):

Die andere Seite der Hoffnung

(OT: TOIVON TUOLLA PUOLEN) Finnland/Deutschland 2017. Regie: Aki Kaurismäki. Mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen, Ilkka Koivula u.a. 100 Min. Sehenswert ab 12.

Ein junger Syrer, von Krieg, Entbehrung und Verlust gezeichnet, strandet zufällig in Finnland, wo er Asyl beantragt, dann aber untertaucht, als man ihm dies verwehrt. In dem wortkargen Neubesitzer eines schäbigen Restaurants findet er einen unerwarteten Beschützer, der ihn in seine exzentrische Belegschaft aufnimmt. Eine mitunter märchenhaft anmutende Tragikomödie, in der Aki Kaurismäki das mit viel Respekt behandelte Flüchtlingsschicksal meisterhaft mit grandiosen Szenen seines lakonischen Humors verknüpft. In der Zeichnung der politischen Hintergründe erhebt sein Film keine Anklage, spricht sich dafür aber nachdrücklich für Mitgefühl, Solidarität und Humanismus aus.

Kinotipp der katholischen Filmkritik 333/März 2017

Film des Monats – April 2017

Film des Monats (CH) – April 2017

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=5vLZ-UXeXTM

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