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Christian Graf als Geschäftsführer in Haus Nordhelle verabschiedet

Superintendentin Martina Espelöer und Superintendent Klaus Majoress erabschiedeten Christian Graf (Mitte) und dankten ihm für seine gute Arbeit in den vergangenen fünf Jahren (Foto: Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg)

Es war Christian Graf anzumerken, dass ihm der Abschied von Haus Nordhelle nicht leicht fiel. Der Geschäftsführer, der seit 2013 im evangelischen Tageszentrum tätig ist, wird ab Januar 2018 neue Aufgaben in Villigst übernehmen und wurde deswegen von engen Wegbegleitern nun in seiner bisherigen Tätigkeit offiziell verabschiedet.

Klaus Majoress, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, eröffnete die Verabschiedung mit einer Andacht und schloss seine Dankesrede an. In beidem legte er den Fokus auf die Frage wo „die Heimat der Seele“ sein kann. Hierbei zeigte Majoress einige Beispiele aus der Bibel auf und skizzierte dann noch einmal die Entwicklung von Haus Nordhelle unter Christian Grafs Leitung. „Sie haben hier mit großem Engagement in den letzten Jahren weiter einen Ort geschafften, wo Menschen einander und auch Gott begegnen können. Haus Nordhelle steht nicht nur für Gastfreundschaft und Bildungsangebot, sondern auch ganz klar als ein christliches Haus. Ich danke ihnen speziell dafür, was hier unter ihrer Leitung alles entstanden ist.“

Diesem Dank schloss sich Martina Espelöer, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn, an. „Begegnung, Bildung, Spiritualität – auf diesen drei Säulen ist Haus Nordhelle ausgebaut worden. Ich danke ihnen, Herr Graf, für ihre Ideen, ihre Kraft und ihr Engagement. In den letzten Jahren waren einige Herausforderungen zu bewältigen und denen haben sie sich immer ruhig und besonnen, im allerbesten Sinne souverän gestellt. Dafür danke ich ihnen noch einmal ausdrücklich, auch im Namen des Vorstandes der Trägerschaft.“

Den Dankesworten schlossen sich weitere Weggefährten von Christian Graf in der Folge des Abends an. So erzählten Vertreter der Mitarbeitervertretung, der Erwachsenenbildung, der Kinder- und Jugendarbeit und des Arbeitskreises Demografie von positiven, einprägsamen Erlebnissen und der durchgängig guten Zusammenarbeit.

Auch Christian Graf selbst nutze die Zusammenkunft, noch einmal auf die vergangenen fünf Jahre zurück zu blicken. „Ich danke ihnen allen für die wirklich gute Zusammenarbeit. Es gab viele Aufgaben zu bewältigen und zudem habe ich zahlreiche neue Ideen eingebracht. Hier hat mir der Vorstand der Trägerschaft immer uneingeschränkt den Rücken gestärkt, das habe ich sehr geschätzt. Ich habe in dieser Zeit auch viel lernen und für mich mitnehmen können, es war wirklich eine offene und konstruktive Zusammenarbeit. Jetzt stehen bald neue Aufgaben für mich an, auf die mich auch freuen. Und dennoch fällt mir der Abschied nicht leicht. Haus Nordhelle ist ein magischer Ort, den man nicht einfach verlassen kann – im wahrsten Sinne des Wortes. Umso mehr wünsche ich dem Haus und ihnen hier alles Gute.“ Bei diesen Worten merkte man Graf durchaus an, dass ihm der Abschied nicht leicht fiel.

Während Christian Graf als gelernter Diakon ab Januar 2018 in Haus Villigst für die ‚Männerarbeit mit Schwerpunkt Ostwestfalen‘ und zudem für das ‚Institut für Kirche und Gesellschaft‘ tätig sein wird, hat Ulrich Schneider ab sofort die Leitung von Haus Nordhelle übernommen. Der 65-Jährige kommt dafür aus dem Ruhestand zurück, um sich als kommissarischer Leiter um das Tageszentrum zu kümmern. Schneider war zuvor Leiter von Haus Villigst, der Tagungsstätte der Evangelischen Kirche von Westfalen in Schwerte, gewesen.

Derzeit sind die Kirchenkreise Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg in Planungen, wie es langfristig mit Haus Nordhelle weitergehen soll. Bis dies entschieden und das entsprechende Konzept inklusive der Leitungsstruktur eingerichtet ist, übernimmt Ulrich Schneider die Hausleitung. „Für diese Möglichkeit der Übergangslösung sind wir Ulrich Schneider sehr dankbar. Mit seiner Erfahrung und seinem Know-how hilft er uns in dieser herausfordernden Phase sehr weiter“, so Klaus Majoress.   

Matthias Willnat/Evangelischer Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg

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