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Generationsübergreifendes Südstadtgärten-Projekt gewürdigt

Karl-Heinz Struve (Mitte) übergibt die Plakette vom Barrierefreien Kirchenkreis an Gerhard Schaper (4.v.r.) vom Projekt der Südstadtgärten stellvertretend für die vielen, die sich an diesem generationsübergreifenden Stadtteilprojekt engagieren.

Der Interkulturelle Garten am Lägersportplatz blüht und grünt. Alle 20 Hochbeete haben einen Besitzer gefunden und werden regelmäßig gepflegt. „Die Bewerberliste war sogar so groß, dass wir einigen absagen mussten“, sagt Julian Bahr vom Checkpoint Iserlohn, der sich zusammen mit dem Verein Lebenswert Iserlohn und dem Bürgerverein Iserlohner Südstadt für dieses Projekt engagieren. 

Es ist ein Projekt, das verschiedene Menschen zusammenbringt: Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und Kultur. Das sind Rentner und junge Leute, Familien und Einzelne deutscher, türkischer, syrischer und polnischer Herkunft. Man hilft sich untereinander. Das war schon so, als die Beete im April dieses Jahres mit Erde befüllt wurden. Der Gemeinschaftsgedanke steht auch heute noch im Mittelpunkt dieses Projektes.

Dieser Generationen und Kulturen verbindende Gedanke war auch der Grund für Erich Reinke, Leiter des Evangelischen Jugendreferats Iserlohn, sich als Partner für dieses Projekt stark zu machen. „Generationsverbindende Angebote werden auch in unserer Arbeit, in der es vorrangig um Kinder und Jugendliche geht, immer bedeutender“, meint Reinke. Gemeinsam mit Pfarrer Karl-Heinz Struve setzte er sich dafür ein, dass der Evangelische Kirchenkreis mit Mitteln der Kampagne „Barrierefreier Kirchenkreis“ das Projekt fördert. „Begegnung und Dialog ist die Grundvoraussetzung um Barrieren zwischen Jung und Alt abbauen zu können. Zuerst die Barrieren im Kopf und dann auch die im Handeln – Das ist ein Anliegen, das uns als Kampagne am Herzen liegt“, erklärt Karl-Heinz Struve, Geschäftsführer  der Kampagne.

Die Kampagne Barrierefreier Kirchenkreis besteht seit 2012 und hat sich zum Ziel gesetzt, Barrieren abzubauen und Menschen neue Zugänge zum kirchlichen Leben zu ermöglichen.

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