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Pfarrer Frank Fiedler in Bösperde begrüßt

Bild 1: Pfarrer Frank Fiedler im Kreis mit Superintendentin Martina Espelöer sowie Pfarrkollegen und Mitgliedern des Presbyteriums Menden / Bild 2: Synodalassessor Thomas von Pavel und Pfarrerin Dorothea Goudefroy sowie Presbyteriumsmitglieder
Bild 1: Pfarrer Frank Fiedler im Kreis mit Superintendentin Martina Espelöer sowie Pfarrkollegen und Mitgliedern des Presbyteriums Menden / Bild 2: Synodalassessor Thomas von Pavel und Pfarrerin Dorothea Goudefroy sowie Presbyteriumsmitglieder

Lange brauchte die Kirchengemeinde nicht auf ihren neuen Pfarrer warten. Zwei Monate, nachdem Pfarrer Hans D. Daubner Anfang Juli in der Erlöserkirche Bösperde seinen Abschiedsgottesdienst feierte, wurde Pfarrer Frank Fiedler im Gottesdienst am 10. September 2017 an gleicher Stelle in seinem neuen Gemeindebezirk begrüßt.

Frank Fiedler, seit 1996 in der Gesamtgemeinde Menden als Pfarrer tätig und hier insbesondere mit einer halben Stelle für den Gemeindebezirk Lahrfeld mit dem Ludwig-Steil-Haus zuständig, wechselte in den neuen Gemeindebezirk um die Erlöserkirche in Bösperde mit einer vollen Pfarrstelle. Die Gottesdienststelle Ludwig-Steil-Haus übernimmt Pfarrerin Dorothea Goudefroy, die weiterhin noch die Heilig-Geist-Kirche in der Innenstadt betreut. Pfarrerin Goudefroy wurde bereits am Sonntag, 3. September, in einem festlichen Gottesdienst in ihrer neuen Wirkungsstätte begrüßt.

Eine Neuverteilung innerhalb der Gesamtgemeinde Menden war mit dem Ausscheiden Pfarrer Daubners aus dem Dienst notwendig geworden. Aufgrund der zurückgehenden Mitgliederzahlen war es nicht mehr möglich, wie bisher dreieinhalb Pfarrstellen vorzuhalten und zu besetzen. „Mir tun die Einschnitte, die auch andernorts im Kirchenkreis nötig sind, weh“, sagte Superintendentin Martina Espelöer. Als Kirche im öffentlichen Raum sei es wichtig, diesen Wandel auch immer wieder öffentlich zu kommunizieren. „Um gemeinsam beieinander zu bleiben“.

Superintendentin Martina Espelöer würdigte Pfarrer Fiedlers ökumenische Arbeit für die Gesamtgemeinde sowie sein Engagement beim Thema ‚Abendmahl mit Kindern’. Sie überreichte ihm eine neue Altarbibel mit der persönlichen Widmung von Präses Annette Kurschus, leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen. „Die neue in grau gehaltene Bibel ist schlichter als ihre alte Altarbibel mit Goldschnitt. Denn der Reformation und Martin Luther ging es um die Betonung des Wortes“, sagte die Superintendentin und übergab die Altarbibel Frank Fiedler. Er bedankte sich im Namen der Gemeinde für das Geschenk der Landeskirche im Reformationsjubiläum und sagte: „In der Bibel ist Gott gegenwärtig. Hier erfahren wir, wie er zu uns steht.“ Gemeinde ist da, wo sich Menschen um das Wort Gottes versammelten. „In ihm sind wir Brüder und Schwestern“. Marion Strotmann las anschließend aus der neuen Altarbibel die Lesung aus 1. Johannes 4 „Gott ist Liebe“.  

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