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Pfarrerin Claudia Bitter in Schwerte eingeführt

Ein weiterer Schritt ist in Schwerte getan: Nach dem Ausscheiden von Pfarrer Michael Kamutzki zu Beginn dieses Jahres ist mit Pfarrerin Claudia Bitter eine Nachfolgerin gefunden. Am Sonntag, 2. April, ist sie in einem festlichen Gottesdienst in die 2. Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Schwerte von Superintendentin Martina Espelöer eingeführt worden.

In der Altenheimseelsorge der Evangelischen Kirchengemeinde Schwerte ist Claudia Bitter bereits seit mehr als 10 Jahren tätig; jetzt übernimmt die 53-jährige Seelsorgerin den Gemeindedienst im Seelsorgebezirk Villigst/Mitte mit dem Schwerpunkt „Arbeit mit alten Menschen“.

In ihrer Predigt über 1. Mose 22, 1-13, in dem es um das Opfer Abrahams ging, war es auch das Bild um den Vers „und sie gingen gemeinsam ihren Weg“, den Pfarrerin Bitter auch für die Kirchengemeinde stark machte: für das Presbyterium, aber auch für das Miteinander von Jung und Alt in der Kirchengemeinde. „Wir brauchen Angebote für alle Generationen in unserer Kirchengemeinde“, sagte sie in der voll besetzten St. Viktor-Kirche.

Der Umgang mit alten und hochbetagten Menschen wurde für Pfarrerin Bitter zu ihrem Schwerpunkt. In der Altenheimseelsorge hat sie die alten Menschen, die Leitungen der Altenheime, die Mitarbeitenden und die ehrenamtlich Tätigen geistlich begleitet. Im Kirchenkreis war sie Mitglied im Altenheimseelsorgekonvent sowie Synodalbeauftragte für diesen Bereich. Auch an der kreiskirchlichen Konzeption für die Altenheimseelsorge war sie maßgeblich beteiligt ebenso wie bei der Koordination und Durchführung von Fortbildungsangeboten für Ehrenamtliche in der Seelsorge.

„Die Lücke, die sie in dieser Arbeit im Kirchenkreis und in den Altenheimen hier in Schwerte hinterlassen, ist sehr groß!“, sagte Superintendentin Martina Espelöer im Einführungsgottesdienst. „Für ihre Arbeit danke ich Ihnen vielmals“.

Nun geht es auf diesem „Seelsorge-Pfad“, wie Pfarrer Bitter es nennt, an anderer Stelle in Schwerte weiter. Ein Schwerpunkt des neuen Tätigkeitsbereichs wird auch in der Altenseelsorge liegen. Wie genau, das wird sich in der nächsten Zeit zeigen.

Claudia Bitter möchte in ihrem Dienst bei den Menschen, die ihr anvertraut sind, „um Vertrauen werben“, dass sie mit ihren Anliegen zu ihr kommen können und hier Gehör finden bei aller seelsorgerlicher Verschwiegenheit. Und sie möchte um Vertrauen auf Gottes Wort werben, das wirksam ist und Wege öffnet.

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