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"Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht..."

Trauer und Bestürzung nach dem Anschlag in Nizza Foto: Wodicka

Iserlohn/Bielefeld. Der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn nimmt den Anschlag in Nizza mit mehr als 80 Toten während der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag mit Bestürzung auf. Das Mitgefühl gehört allen Opfern und ihren Angehörigen.

Superintendentin Martina Espelöer sagt: „Ich bin entsetzt und verstört über dieses Maß von Gewalt und Hass auf Menschen. Das Leid der Familien ist auch unser Leid. Wir hören nicht auf zu beten und zu hoffen. Wir hören auch nicht auf, dem Hass zu wehren, und vertrauen auf Gottes Gerechtigkeit.“

 

Im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn wurde am Sonntag in vielen Gottesdiensten für die Opfer und ihre Angehörigen gebetet. In der Fürbitte gaben die Gemeinden ihrer Hoffnung Ausdruck, dass Gott den Menschen und unserer Welt seinen Frieden schenkt.

 

Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Pfarrerin Annette Kurschus, ruft angesichts der Gewalt zu Besonnenheit und Klarheit im Denken und im Handeln auf, getragen von der Einsicht des christlichen Glaubens: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2.Timotheus 1,7).

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