Initiativen vor Ort

Das ehrenamtliche Engagement für geflüchtete Menschen ist von Ort zu Ort sehr verschieden. Das betrifft nicht nur die konkreten Angebote wie Sprachkurse oder Kleiderkammern, sondern auch die Strukturen der Hilfe. Vor allem in den größeren Städten haben sich zum Teil schon längst vor der großen Welle der Zuwanderung in 2015 Flüchtlings-Hilfe-Initiativen gebildet. Diese sind teilweise städtisch, teilweise kirchlich und teilweise auch als freie Zusammenschlüsse organisiert. Im Folgenden sind die einzelnen Initiativen in den zum Kirchenkreis gehörenden Städten in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt:

Altena

Stellwerk Altena – Das Generationenbüro für Altena

Die Betreuung von Flüchtlingen wird in Altena vom Stellwerk organisiert und begleitet. Das Stellwerk organisiert Patenschaften für einzelne Geflüchtete und ganze Familien. Es bietet Sprachkurse an und hält eine Kleiderkammer bereit. Im Café International, das jeden 4. Sonntag im Monat geöffnet hat, werden Begegnungen zwischen Einheimischen und Geflüchteten statt. Außerdem wird hier gemeinsam gekocht und speziell für Frauen gibt es einen Frauenstammtisch. Weitere Informationen gibt es unter www.stellwerk-altena.de.

Balve

Bündnis für Flüchtlinge

Im kommunalen Bündnis für Flüchtlinge arbeiten Vertreter und Vertreterinnen der Kirchengemeinden, der Vereine und anderer Organisationen vor Ort mit. Etwa 60 Ehrenamtliche sind als Flüchtlingspaten, in Sprachkursen oder in der Kleiderkammer engagiert. Einmal im Monat wird ein Begegnungstreffen für alle geflüchteten Menschen mit Kaffee und Kuchen und einer besonderen Aktion angeboten. Darüber hinaus gibt es; Sportangebote in den verschiedenen Vereinen. Ein  Internationales Handarbeitscafé richtet sich besonders an Frauen und findet  einmal in der Woche im Evangelischen Gemeindehaus statt.

Hohenlimburg

Flüchtlingshilfe Hohenlimburg


Der ökumenische Arbeitskreis Flüchtlingshilfe in Hohenlimburg trifft sich regelmäßig  in den Räumen der Reformierten Gemeinde Hohenlimburg. Er setzt sich zusammen aus engagierten Mitgliedern der evangelischen Kirchengemeinden Elsey und Hohenlimbur-Reformiert, der katholischen Bonifatius Gemeinde sowie der beiden Freien Evangelischen Gemeinden in Hohemlimburg.  Die Flüchtlingshilfe Hohenlimburg organisiert Sprachkurse für Geflüchtete, eine Kleiderkammer und unterstützt einzelne Asylbewerber auch im Anerkennungsverfahren. Zudem werden mehrmals jährlich Begegnungsfeste organisiert. Die St. Bonifatiusgemeinde und die Freien Evangelischen gemeinden laden Frauen mit Migrationsgeschichte ein zum Frauenfrühstück.

Iserlohn

In Iserlohn gibt es drei verschiedene Initiativen, die sich für Flüchtlinge in der Stadt einsetzen:

Flüchtlingsnetzwerk Iserlohn

Das Flüchtlingsnetzwerk Iserlohn wurde im Jahre 2014 auf Initiative von Ehrenamtlichen aus der Versöhnungsgemeinde Iserlohn ins Leben gerufen. Hier engagieren sich Menschen, die Gastfreundschaft unabhängig von Herkunft und Religion üben wollen. Das Netzwerk  ermöglicht Begegnungen von Menschen in einem persönlichen Kontakt, der von Wertschätzung und Nächstenliebe geprägt ist. Die betreuten Flüchtlingen finden hier Orte und Möglichkeiten, ihre eigenen Gaben zu entfalten. Gleichzeitig bemüht sich das Flüchtlingsnetzwerk auch, bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Verständnis für die Situation Geflüchteter zu schaffen. Die konkreten Angebote werden hauptsächlich durch das Sozialzentrum Lichtblick realisiert.

Nähere Informationen zum breiten Angebotsspektrum gibt es unter  www.fluechtlingsnetzwerk.de

 

 

 

 

Flüchtlingshilfe Iserlohn
Die Flüchtlingshilfe Iserlohn versteht sich als  überkonfessionelle, überparteiliche und ausschließlich ehrenamtlich organisierte Initiative. Weiter heißt es zum Selbstverständnis auf der Homepage der Flüchtlingsinitiative: „Wir schenken unsere Kraft und Zeit Menschen die in Deutschland, in Iserlohn, Schutz und eine neue Heimat suchen und versuchen Ihnen zu helfen, sich in der neuen Umgebung und Kultur zurecht zu finden.“ Das Engagement der Initiative ist vielfältig und reicht von der Vermittlung von Patenschaften über Deutschkursen und Spielenachmittage für Kinder,  Unterhaltung einer Kleiderkammer bis hin zur sozialen Betreuung von Geflüchteten. Nähere Informationen zum breiten Angebotsspektrum gibt es unter www.fluechtlingshilfe-iserlohn.de

Flüchtlingshilfe im Pastoralverband Iserlohn

 

Die Flüchtlingshilfe im Pastoralverband Iserlohn betreut junge Männer aus Eritrea, die im ehemaligen katholischen Pfarrhaus an der Schulstraße aufgenommen wurden. Nähere Informationen gibt es auf der Facebookseite: www.facebook.com/Pastoralverbund-Iserlohn-1504688729794977/

 

 

 

Nachrodt

Flüchtlingskreis Nachrodt

Im Arbeitskreis Asyl Nachrodt engagieren sich etwa 50 ehrenamtlich Mitarbeitende aus der Politik, den örtlichen Vereinen, den Kirchengemeinden und Menschen ohne institutionelle Anbindung. Neben Patenschaften und einer Kleiderkammer werden Fahrdienste für die Asylbewerber_innen organisiert. Ein Mal monatlich sind alle Geflüchteten zum Begegnungscafé im ehemaligen Kindergarten an der Hagener Straße eingeladen. Nähere Informationen gibt es auf der Facebookseite www.facebook.com/Fl%C3%BCchtlingskreis-Nachrodt-413717638824635/

Schwerte

Arbeitskreis Asyl

Der Arbeitskreis Asyl in Schwerte betreut seit 1991 Asylbewerber und Geflüchtete  aller Nationen und setzt sich für deren  Belange und Interessen ein. Die vorwiegend  ehrenamtliche Arbeit wird unterstützt durch hauptamtlich Mitarbeitende der kirchlichen Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas, der örtlichen Kirchengemeinden und Eine-Welt-Gruppen. Der Arbeitskreis Asyl informiert öffentlich über die Situation von Geflüchteten. Als Interessenvertreter für Geflüchtete setzt er sich gegenüber der Stadt Schwerte, dem Kreis Unna und anderen Behörden oder Institutionen für die Betroffenen ein. Das Engagement des Arbeitskreises Asyl ist vielfältig und umfangreich. In ihm arbeiten über 500 Ehrenamtliche mit, vor allem als Flüchtlingspaten und Kümmerer. Wer mehr wissen will, kann sich informieren unter https://www.ak-asyl.schwerte.de