Aktuelles

Der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn und seine 25 Gemeinden engagieren sich auf vielfältige Weise für geflüchtete Menschen im nördlichen Märkischen Kreis. Das ist das zentrale Ergebnis einer Erhebung, die im Sommer 2016 von den beiden kreiskirchlichen Beauftragten für Flüchtlingsarbeit, Pfarrer Matthias Hoof und Jens Keienburg durchgeführt wurde. Ein umfassender Bericht über die Durchführung und Auswertung der Befragung wurde jetzt offiziell dem Leitungsgremium des Kirchenkreises übergeben.

Superintendentin Martina Espelöer würdigte in ihrer Danksagung vor allem die Gründlichkeit und den Umfang der durchgeführten Befragung. Wörtlich sagte sie: „Sie haben hier eine auch für den Kirchenkreis ganz wichtige Bestandsaufnahme vorgelegt, auf die wir uns immer wieder beziehen können.“ An der Befragung haben alle 25 Kirchengemeinden teilgenommen.

Inhaltlich zeigte sich die Superintendentin beeindruckt von der großen Zahl der ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und -helfer und von der Fülle der Angebote für Geflüchtete.
Etwa 1200 Menschen waren zum Zeitpunkt der Befragung ehrenamtlich in der Arbeit mit Geflüchteten engagiert. Viele von ihnen haben einen engen Bezug zu einer evangelischen, katholischen oder freikirchlichen Gemeinde.

Die Befragung hat auch gezeigt, dass das Engagement für Flüchtlinge vor Ort sehr unterschiedlich organisiert ist. Auch inhaltlich unterscheidet sich die Arbeit von Gemeinde zu Gemeinde, von Stadt zu Stadt zum Teil erheblich. Eines aber ist den vielen Ehrenamtlich gemeinsam: Sie alle engagieren sich gerne, freiwillig, unabhängig von der Herkunft der Menschen, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und Religionszugehörigkeit. Sie tun es vor allem von Mensch zu Mensch.

Den vollständigen Bericht mit allen Ergebnissen der Befragung können Sie hier herunterladen.

Eine anschauliche Darstellung des ehrenamtlichen Engagements in Form eines Organigramms finden Sie hier.