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Mit Antje Kastens hat die Evangelische Kirchengemeinde Balve eine neue Pfarrerin

Nach einem reichlichen halben Jahr Vakanzzeit konnte die Evangelische Kirchengemeinde Balve mit Antje Kastens ihre neue Pfarrerin offiziell begrüßen. Die Balver Kirche platzte wie aus allen Nähten, um alle Gäste zu fassen, die zur Einführung am Freitag, 20. Oktober 2017, gekommen sind.

Mit einem selbst komponierten Kanon begrüßte die Kirchengemeinde ihre neue Pfarrerin: "Herzlich willkommen hier in Balve bei uns, Antje Kastens, unsere Pfarrerin" erklang es aus dem voll besetzten Kirchenschiff und von der Empore.

Die Einführung nahm Superintendentin Martina Espelöer vor. Sie hieß Pfarrerin Kastens in Balve "mit ihrer schönen Landschaft und den netten Menschen" sowie in der Pfarrschaft des Evangelischen Kirchenkreises willkommen. Sie legte den Bibelvers, den sich Antje Kastens für ihre Einführung ausgesucht hat, aus: "Zuflucht ist bei dem Gott, der von alters her ist" (5. Mose 33, 27).

Zur Einführung erhielt die Kirchengemeinde Balve auch eine neue Altarbibel, die Superintendentin Martina Espelöer der Presbyterin Gudrun Kinders-Schulte überreichte. Die erste Lesung aus der neuen Bibel nahm Presbyter Stefan Schneider vor. Die Altarbibel ist ein Geschenk der Evangelischen Kirche von Westfalen und enthält eine Widmung von Präses Annette Kurschus.

Antje Kastens hob in ihrer Predigt zu ihrer Einführung über die Geschichte von der Heilung des Gelähmten aus dem Markus-Evangelium zwei Aspekte hervor, die auch für ihre Arbeit als Pastorin wichtig sind: 1. Gott spricht zu uns; 2. Ich trage die Arbeit nicht allein, da sind noch viele andere in der Gemeinde.

Jetzt gilt es ersteinmal anzukommen und alles kennen zu lernen. „Gemeinsam mit dem Presbyterium werden wir dann die Schwerpunkte meiner Arbeit festlegen, die sicherlich auch in der Familienarbeit sowie mit den Jugendlichen liegen werden“, sagt die neue Balver Pfarrerin.

Bevor Antje Kastens nach Balve wechselte, war sie 20 Jahre Pfarrerin in Preußisch Oldendorf. „Ich fand, es war Zeit, jetzt noch einmal mich zu verändern“, erklärte Pfarrerin Kastens. Die Ausschreibung und das Profil der Kirchengemeinde mit ihrer „breiten und offenen Gemeindearbeit“, ihrem „Zutrauen auf Gottes Wirken“ sind ihr gleich positiv aufgefallen. Dann, als es zum ersten Treffen in Balve kam, sah sie die schmucke Kirche: „Da war es um mich geschehen“, gesteht Antje Kastens. Außerdem kommt Pfarrerin Kastens mit Preußisch Oldendorf aus einer ähnlich geprägten ländlichen Gemeinde.

 

Zur Person:

Antje Kastens, geboren 1958 in Espelkamp-Fiestel, ist in Preußisch Oldendorf aufgewachsen. Zum Sprach- und Theologiestudium ging sie nach Münster, Oberursel, Heidelberg und Tübingen. Es folgte ein Gastvikariat in der Evangelischen Landeskirche von Württemberg, an das sich ein Pfarrvikariat in der Stephanusgemeinde Tübingen anschloss. Nach der Rückkehr in den Dienst der Evangelischen Kirche von Westfalen war Antje Kastens zunächst im Evangelischen Kirchenkreis Lübbecke für die Religionspädagogische Fortbildung der Erzieherinnen zuständig, bevor sie 1997 auf die 2. Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Preußisch Oldendorf gewählt wurde. Antje Kastens ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

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