Klare Worte: Mit Hörhilfen geht's besser

Günter Krüger, ehemaliger Presbyter der Kirchengemeinde Oestrich-Dröschede, kann jetzt dank der Hörhilfen dem Gottesdienst besser folgen

Nicht nur die evangelische Kirchengemeinde Oestrich-Dröschede nutzt Hörhilfen, damit auch Menschen mit Beeinträchtigungen dem Gottesdienst gut folgen können.

Es gab eine Zeit, da konnte Günter Krüger dem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Oestrich-Dröschede nicht mehr gut folgen. „Mein eigenes Hörgerät hatte dafür nicht mehr ausgereicht. Es nahm alle Nebengeräusche mit auf“, sagt der ehemaliger Presbyter. Seit einiger Zeit aber ist dieses Problem erledigt, denn die Kirchengemeinde hat sich neue Hörhilfen angeschafft. „Ich höre jetzt alles ganz klar und die Nebengeräusche sind weg“, freut sich Krüger. Insgesamt fünf Kopfhörer stehen jeden Sonntag für den Gebrauch bereit und werden immer rege nachgefragt.  

Dass die Geräte so gut angenommen werden, liegt zudem daran, dass sie so leicht zu bedienen sind. Ein Knopf zum Ein- und Ausschalten und einer zum Einstellen der Lautstärke: das war’s. Außerdem haben die Funkgeräte einen Einzugsbereich bis zu 300 Meter. „Damit kann ich mich im ganzen Kirchenraum frei bewegen und bekomme noch alles mit“, freut sich Günter Krüger. „Und das selbst vom Parkplatz vor der Kirche aus. Ich habe das selbst einmal ausprobiert.“

Die Hörhilfen, dazu eine neue Lautsprecheranlage und dazugehörige Funkmikrofone haben der Kirchengemeinde insgesamt einen fünfstelligen Betrag gekostet. Finanzielle Unterstützung kam vom Projekt „Barrierefreier Kirchenkreis“.