Engagement der Kirchengemeinden

Evangelische Kirchengemeinde Altena

Die Kirchengemeinde Altena stellt Räumlichkeiten für das „Café International“ zur Verfügung, das zur Begegnung einlädt. Außerdem sind etliche Gemeindeglieder im  STELLWERK Altena engagiert und haben teilweise auch Patenschaften für Geflüchtete übernommen. Im Gemeindezentrum Mühlendorf wird eine Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder angeboten. Träger ist das Jugendreferat des Kirchenkreises; die Gemeinde vermietet den Raum.

Evangelische Kirchengemeinde Balve

Die Ev. Kirchengemeinde Balve ist Gründungsmitglied und Kooperationspartner im Bündnis für Flüchtlinge Balve. Das Bündnis bietet einmal im Monat ein Begegnungstreffen mit unterschiedlichen Programmpunkten und Ausflügen an, organisiert Deutschkurse sowie Patenschaften für die einzelnen Unterkünfte. Im Ev. Gemeindehaus findet wöchentlich donnerstags von 16 bis 18 Uhr ein "Internationales Handarbeitscafé" für Frauen statt. Die Frauen werden aus den Unterkünften abgeholt und können in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Keksen handarbeiten und nähen. Die Mitarbeiterschaft setzt sich aus Frauen der Ev. Kirchengemeinde und Frauen aus dem Bündnis für Flüchtlinge zusammen.

Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde Berchum

Mitglieder der Kirchengemeinde engagieren sich für die in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Berchum untergebrachten Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlinge, z.B. bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einer Wohnung.

Evangelische Kirchengemeinde Dahle

Einige Ehrenamtliche aus der Gemeinde haben Patenschaften für Flüchtlinge übernommen und Sprachkurse organisiert. Auch gibt es eine Kleiderkammer und es werden Fahrdienste für Geflüchtete organsiert.

Evangelische Kirchengemeinde Deilinghofen

Die Kirchengemeinde Deilinghofen steht in regelmäßigem Kontakt und Austausch mit Mitarbeitenden der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Hemer-Deilinghofen. Seit Mitte 2016 hat sich auch ein Kreis von Ehrenamtlichen gebildet, der die Bewohnerinnen und Bewohner des „Camps“ ein Mal im Monat zum Café International ins Lutherhaus eingeladen hat. Auch nach der Schließung der ZUE durch das Land Nordrhein-Westfalen beabsichtigt die Kirchengemeinde, ihr Engagement in der ZUE fortzusetzen, in der dann wahrscheinlich anerkannte Flüchtlinge, die der Stadt Hemer zugewiesen wurden, untergebracht sein werden. Die Gemeinde möchte auf diese Weise den Akzent der christlichen Gastfreundschaft im Ort stärken und Möglichkeiten der Begegnung mit Flüchtlingen schaffen.

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Elsey in Hohenlimburg

Mitglieder der Kirchengemeinde Elsey engagieren sich in der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Hohenlimburg. Sie beteiligen sich unter anderem am Angebot eines Begegnungscafés in einer städtischen Unterkunft. Begegnungen mit Geflüchteten kommen auch beim Gemeindecafé zustanden, sowie zwei Mal im Jahr bei Begegnungsfesten in der Stadt. Auch bei den Spielnachmittagen in den Unterkünften wirken Ehrenamtliche aus der Gemeinde mit. Wöchentlich trifft sich die Gruppe der Kirchenknöpfe.

Evangelische Kirchengemeinde Ergste

Die Kirchengemeinde Ergste arbeitet eng mit dem Arbeitskreis Asyl Schwerte zusammen. Sie beteiligt sich zum Beispiel an den Personalkosten einer Sozialarbeiterstelle. Schon lange engagieren sich Menschen aus Ergste und der Evangelischen Kirchengemeinde ehrenamtlich im Arbeitskreis Asyl. Sie übernehmen Patenschaften oder andere Aufgaben. Im Evangelischen Gemeindehaus gibt es jeden Montag von 10 bis 12 Uhr ein Begegnungscafé, um das sich viele Ehrenamtliche nicht nur aus der evangelischen Gemeinde kümmern. Von Dienstag bis Freitag werden jeden Vormittag Sprachkurse durch Ehrenamtliche (meist pensionierte Lehrer/innen) mit Kinderbetreuung angeboten. Für die Koordination zwischen den beiden Unterkünften, Helfern, Lehrern und der Hausmeisterin des Gemeindehauses ist eine Presbyterin zuständig. In den Ferien wurden auch Spielenachmittage angeboten. Außerdem wurde ein Chornachmittag für die im Ortsteil lebenden Flüchtlinge veranstaltet.

Evangelische Kirchengemeinde Evingsen

Da in Evingsen selbst keine Flüchtlinge leben, engagieren sich einige Gemeindeglieder in Altena beim  STELLWERK (s. Ev. Kirchengemeinde Altena).

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Hemer

In Hemer hat sich auf Initiative der Stadt Hemer im Herbst 2015 ein Lenkungskreis Flüchtlingsarbeit gebildet. In ihm arbeiten Vertreter der Hemeraner Kirchengemeinden ebenso mit wie Mitarbeiter der Diakonie Mark-Ruhr und der örtlichen Vereine und Institutionen. Auch die Evangelische Kirchengemeinde Hemer ist bei den regelmäßig stattfindenden Sitzungen des Lenkungskreises vertreten. In Erwartung von bald ankommenden Flüchtlingen begann in der Gemeinde im Herbst 2015 eine Sammlung von Winterkleidung, Babysachen und Windeln. Nachdem die Zuweisung von anerkannten Flüchtlingen angesichts der Schließung der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Deilinghofen nun wieder in greifbare Nähe gerückt ist, sind die Vorbereitungen auch in der Kirchengemeinde wieder angelaufen. Vertreter der Kirchengemeinde haben im Vorfeld auch die Moderation bei Informationsveranstaltungen für die Hemeraner Bevölkerung übernommen.

Evangelische Kirchengemeinde Hennen

In Hennen hatte sich Anfang 2015 ein „Kreis der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren“ um die Gemeindepfarrerin gebildet, der die ehrenamtliche Arbeit für Flüchtlinge im Iserlohner Norden geplant und koordiniert hat. Zeitweilig wohnten rund 140 Menschen aus Syrien, dem Iran, dem Irak, aus Afghanistan und dem Kongo in der ehemaligen Hauptschule Hennen. Mittlerweile sind die meisten Bewohner entweder in Privatwohnungen oder in städtische Unterkünfte in der Innenstadt von Iserlohn umgezogen. Das tatkäftige Engagement der Initiative “Hilfe in Hennen” (Deutschunterricht für Erwachsene und Kinder, Freund- und Patenschaften, Umzugshilfe, Kinderbetreuung und Begleitung zu Arzt- und Behördenbesuchen) hat dadurch bedingt inzwischen nachgelassen.

Reformierte Kirchengemeinde Hohenlimburg

Spielenachmittage in der Regenbogenschule / Foto: Kirchengemeinde

In Hohenlimburg haben sich auf Initiative der beiden Freien Evangelischen Gemeinden im Jahr 2015 der ökumenische Arbeitskreis Flüchtlingshilfe und das Netzwerk Flüchtlingshilfe Hohenlimburg gegründet und Angebote für die Geflüchteten im Ort entwickelt. Es wurde verschiedene Feiern und öffentliche Feste für Flüchtlinge veranstaltet, die auch jeweils gut besucht waren. Außerdem hat die Reformierte Kirchengemeinden einen Sprachkurs für Erwachsene in ihren Räumen angeboten. Andere Ehrenamtliche haben während der Unterrichtsstunden die Betreuung der Kinder übernommen. Insbesondere die Evangelische Kirchengemeinde hat sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung von Spielenachmittagen beteiligt. Zur Orientierung für die Geflüchteten wurde ein Flyer mit Kontaktdaten und den Gottesdienstzeiten der christlichen Gemeinden gedruckt.

Evangelische Kirchengemeinde Ihmert/Bredenbruch

Die evangelische Kirchengemeinde hat in 2016 das leerstehende Pfarrhaus der Stadt Hemer zur Verfügung gestellt. Es liegt unweit der geplanten Asylunterkunft der Stadt Hemer. Bislang wurde es jedoch noch nicht bezogen. Vertreter der Kirchengemeinde Ihmert sind auch im Lenkungskreis vertreten, der von städtischer Seite organisiert wird.

Evangelische Christus-Kirchengemeinde Iserlohn

Ehrenamtliche aus der Christus-Kirchengemeinde engagieren sich im Flüchtlingsnetzwerk Iserlohn. In 2015 hat die Gemeinde selbst eine Flüchtlingsfamilie in einem Haus der Kirchengemeinde aufgenommen. Ein Kreis von engagierten Ehrenamtlichen sorgt für die kontinuierliche persönliche Begleitung der Familie.

Evangelische Erlöser-Kirchengemeinde Iserlohn

Die Kirchengemeinde hat in der Phase des großen Flüchtlingsandrangs Räumlichkeiten für die Aufnahme von Flüchtlingsfamilien zur Verfügung gestellt, bis sie von der Stadt Iserlohn Wohnraum zugewiesen bekamen. Außerdem haben Gemeindeglieder sich um einen intensiven Kontakt mit Flüchtlingen in der Notunterkunft auf dem Corunna-Gelände gekümmert. Wiederholt hat die Kirchengemeinde in der Vergangenheit von Abschiebung bedrohten Flüchtlingen Kirchenasyl gewährt, zuletzt in 2016. Die Kirchengemeinde schätzt den persönlichen Kontakt und Austausch mit der Flüchtlingsberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr über aktuelle Fragestellungen und Probleme. Die Kirchengemeinde arbeitet auch eng mit der Flüchtlingshilfe im Pastoralverband Iserlohn und dem Flüchtlings-Netzwerk Iserlohn zusammen. Weiterhin sind Ehrenamtliche aus der Gemeinde aktiv an der Gestaltung von Spielangebote und Hausaufgabenbetreuung in Corunnaparkunterkunft beteiligt.

Evangelische Maria-Magdalena-Kirchengemeinde Iserlohn

Die Kirchengemeinde Maria-Magdalena bietet in Zusammenarbeit mit der Stadt Iserlohn, der katholischen Kirchengemeinde St. Josef und der Freien Evangelischen Gemeinde Barendorf immer freitags von 10 bis 18 Uhr das Café International für die Flüchtlinge in der Asylbewerberunterkunft der Johanniter im ehemaligen Lobbe-Verwaltungsgebäude an. Das Café findet im städtischen Jugendzentrum statt. Gemeindeglieder besuchen regelmäßig die Bewohner der Asylbewerberunterkunft und begleiten einzelne Geflüchtete und Familien. Zeitweilig wurde auch ein Sprachunterricht durch pensionierte Lehrerinnen und Lehrer angeboten.

Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde Iserlohn

Von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde im Jahre 2015 das Flüchtlingsnetzwerk Iserlohn gegründet. Rund 100 Ehrenamtliche aus der Gemeinde kümmern sich im gesamten Stadtgebiet um Flüchtlinge. Über das Flüchtlingsnetzwerk wurden und werden zahlreiche Patenschaften vermittelt, Freizeitangebote für Erwachsene und Kinder organisiert, Sprachkurse und Übersetzungshilfen angeboten. Mitarbeitende des Flüchtlingsnetzwerks helfen bei der Wohnungssuche, bei Umzügen und Renovierungen. Über das Sozialzentrum Lichtblick veranstaltet die Kirchengemeinde auch ein Begegnungscafé für Geflüchtete und Gemeindeglieder. Außerdem bietet das Sozialzentrum einen Mittagstisch und Hausaufgabenbetreuung für Kinder und materielle Hilfen wie Kleidung und Brot an. Darüber hinaus bieten kompetente Mitarbeitende psychosoziale Beratung und Begleitung in besonderen Fällen an, helfen in Absprache mit der Flüchtlingsberatung bei Behörden- und Arztgängen, Krankenhausaufenthalten sowie bei der Vorbereitung von Anwaltsterminen und Gutachten.

Evangelische Kirchengemeinde Lendringsen

Die Kirchengemeinde Lendringsen ist schon seit vielen Jahren in der Flüchtlingsarbeit engagiert. Die Begleitung von ortsansässigen Flüchtlingen erfolgt gemeinsam mit der katholischen Ortsgemeinde. Es gibt einen "Runder Tisch", der ursprünglich von den beiden Kirchengemeinden ins Leben gerufen wurde und jetzt unter der Regie der Stadt Menden weitergeführt wird. Mehrere Flüchtlinge aus dem Iran haben intensiven Kontakt zur Gemeinde gesucht und um die christliche Taufe gebeten. Der örtliche Gemeindepfarrer hat daraufhin die getauften Flüchtlinge zu einem nachgeholten Taufunterrichtskurs eingeladen. In der Vergangenheit hat die Kirchengemeinde auch mehrfach erfolgreich Kirchenasyle durchgeführt.

Evangelische Kirchengemeinde Menden

Die Kirchengemeinde Menden hat in 2016 ein viermonatiges Kirchenasyl für einen syrischen Flüchtling gewährt. Inzwischen ist das Kirchenasyl positiv beendet worden. Der Flüchtling wird weiter von der Gemeinde begleitet. Die Gemeinde bemüht sich um die Vermittlung von privatem Wohnraum für Flüchtlinge. Auch in Menden haben etliche Flüchtlinge aus Afghanistan und dem Iran um die Taufe gebeten. Die getauften Iraner kommen weiterhin zum Gottesdienst und werden von Menschen aus der Gemeinde begleitet. Weiterhin stellt die Gemeinde finanzielle Unterstützung von VHS-Sprachkursen für Flüchtlinge bereit, die noch keinen Rechtsanspruch auf Sprachkurse haben. Es wird Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Migrationsbeauftragten der Stadt Menden gelegt.

Evangelische Kirchengemeinde Nachrodt-Obstfeld

Mitglieder der Kirchengemeinde arbeiten im Flüchtlingskreis Nachrodt mit. Sie organisieren mit anderen Ehrenamtlichen das monatlich stattfindende Begegnungscafe in den städtischen Räumen an der Hagener Straße. In der Vergangenheit wurde auch ein Kinderfest veranstaltet sowie eine Weihnachtsfeier mit Geschenken für die Flüchtlingskinder.

Evangelische Kirchengemeinde Oestrich-Dröschede

Über eine Patin, die zugleich Mitarbeiterin in der Familienkirche (Ü-Kirche) ist, hat die im Ortsteil lebende Flüchtlingsfamilie bereits an der Ü-Kirche teilgenommen und mitgearbeitet und an Pfingsten die Nacht der Offenen Kirchen mitgefeiert. Es gibt Kontakt und Begegnung, aber nicht speziell für Flüchtlingsfamilien.

Evangelische Kirchengemeinde Schwerte

Die Kirchengemeinde Schwerte unterstützt die Arbeit des Arbeitskreises Asyl finanziell und organisatorisch. So hat sich die Gemeinde gemeinsam mit den Nachbargemeinden Ergste und Westhofen sowie den katholischen Kirchengemeinden Schwerte bereit erklärt, eine neu einzurichtende Stelle innerhalb des Arbeitskreises Asyl Schwerte (Arbeitsumfang 50 Prozent) mit zu finanzieren. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde tragen maßgeblich zum vielfältigen Engagement des Arbeitskreises Asyl bei. Sie übernehmen Patenschaften für Geflüchtete, begleiten diese bei Behördengängen, beraten und unterstützen sie bei persönlichen Problemen und organisieren auch spezielle Angebote für Kinder und Frauen, zum Beispiel Gruppen für Mütter und Kinder, eine Hausaufgabenbetreuung oder auch Alphabetisierungs- und Deutschkurse.

Evangelische Kirchengemeinde Westhofen

Die Kirchengemeinde Westhofen arbeitet ebenfalls eng mit dem Arbeitskreis Asyl Schwerte zusammen und unterstützt dessen Arbeit auch finanziell, z.B. durch Konfirmandensammlungen. Sie beteiligt sich an den Kosten einer Sozialarbeiterstelle. Menschen aus Westhofen arbeiten in unterschiedlichen Aufgabenbereichen beim Arbeitskreis Asyl mit. Die Kirchengemeinde hat auch mehrfach Räumlichkeiten für Informationsveranstaltungen zur Flüchtlingssituation mit zur Verfügung gestellt.