Jahresempfang: Begegnung und Austausch im Zeichen von 200 Jahre Evangelischer Kirchenkreis Iserlohn

Superintendentin Martina Espelöer und Gastreferent Dr. Jens Murken, Bielefeld

Zum Jahresempfang des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn konnte Superintendentin Martina Espelöer am Donnerstag, den 15. Februar 2018, rund 100 Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft sowie Gesellschaft und Kultur im Varnhagenhaus begrüßen. Superintendentin Espelöer konnte auch zum ersten Mal auf einem Jahresempfang des Kirchenkreises die Gebärdendolmetscherin Frauke van Ophuysen begrüßen, die für die Gäste des Gehörlosenvereins dolmetscht. Dies ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Barrierefreien Kirchenkreis.

Superintendentin Espelöer: „Sie alle tragen dazu bei, dass Kirche, Gesellschaft, Politik und Kultur zusammenwirken zum Wohle der Menschen, um auf die Fragen der Zeit Antworten und Orientierung geben zu können“. Dies gehe „mutig und aufrecht – auch auf leisen Sohlen und behutsam – selber fragend und hörend – betend und mit Gottvertrauen – furchtlos.“

Superintendentin Martina Espelöer und ihre Vorgänger: der heutige Theologische Vizepräsident Albert Henz und Superintendent i.R. Heinz-Dieter Quadbeck

Für die musikalische Umrahmung sorgten Jana Noeske an der Trompete und Kirchenmusikdirektor Hanns-Peter Springer am Klavier.

In seinem Vortrag gab Gastreferent Dr. Jens Murken, Historiker im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, einen geschichtlichten Einblick in den Werdegang des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn von 1818 bis heute - und gab Anregungen für die Arbeit der Kirche in der Zukunft.

Zum Hintergrund: Am 9. Juli 1818 ist durch Verfügung des königlich Preußischen Konsistoriums der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn als eine der ersten 16 durch die preußische Regierung gebildete „Diözese“ gegründet wurden. Vier Monate später, am 5. November 1818, kamen 15 Pfarrer zur ersten Sitzung des „Diöcesan Convents“, der heute Kreissynode heißt, zusammen.

Gespräche und Begegnungen