Frauenmahl 2017

Die Veranstalterinnen laden zum 3. Frauenmahl ein.

Das 3. Frauenmahl am 1. September 2017 um 18 Uhr in der St. Viktor-Kirche in Schwerte steht im Jahr des Reformationsjubiläums unter dem Titel „Wir können auch anders…“ in Abwandlung des bekannten Luther-Zitats: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“

 

Rednerinnen sind dieses Mal Mandy Brösner vom Büro für leichte Sprache der Netzwerk Diakonie Iserlohn, die das Thema „Leicht sprechen" vorstellen wird, Anne Wizorek, Autorin und Bloggerin aus Berlin, wird etwas zu "Feminismus und Neue Medien" sagen, Smiljana Hesse, Leiterin des Mädchenhauses „Mäggie“ in Herdecke, wird in ihre Arbeit mit kriegstraumatisierten Mädchen einführen und Kabarettistin Sabine Henke wird als Katharina von Bora ihre Sicht der kirchlichen Dinge zum Besten geben.

 

Barrierefrei

Das Frauenmahl ist barrierefrei gehalten: Frauen mit körperlichen Handicap können gut an der Veranstaltung teilnehmen. Zudem werden die Redebeiträge in leichte Sprache auf eine große Leinwand projiziert. Damit auch der Preis der Eintrittskarte – für diesen festlichen Abend immerhin 35 Euro – keine Hürde ist, können Ermäßigungen über die Anmeldestelle im Institut für Kirche und Gesellschaft gegeben werden. Unterstützung erhalten die Veranstalterinnen über die „Kampagne Barrierefreier Kirchenkreis Iserlohn“.

Anmeldung:

Institut für Kirche und Gesellschaft
Frauenreferat der EKvW
Anke Engelmann
Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte
Tel. 02304 / 755 230
E-Mail: anke.engelmann@remove-this.kircheundgesellschaft.de

 

 

 

 

Frauenmahl 2015

„Es war das zweite Frauenmahl im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn, aber das erste in Letmathe!“, freute sich Veranstalterin Pfarrerin Ruth Hansen, Frauenreferentin im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn.

Sie hatte, zusammen mit einem breiten Frauen-Bündnis, das Frauenmahl am Freitag, 17.04.2015 organisiert. Superintendentin Martina Espelöer begrüßte die 130 Frauen in der festlich gestalteten Friedenskirche in Letmathe. Viele der Teilnehmerinnen hatten schon von der erfolgreichen Veranstaltungsform „Frauenmahl“ gehört oder gelesen und wollten nun die Gelegenheit nutzen, selbst einmal dabei zu sein. Das Thema des Frauenmahls lautete: „Ich habe genug…“. Vier Rednerinnen aus Politik, Gesellschaft, Kirche und Kunst waren eingeladen, die unterschiedlichen Facetten, die das Thema eröffnet, gedanklich zu entfalten. Erste Rednerin sollte die Autorin des Buches „Glasknochen sucht Therapiehund“, Marianne Metta, sein. Aufgrund einer Erkrankung konnte sie leider nicht persönlich anwesend sein, so dass ihre Rede verlesen und ein Foto von ihr eingeblendet wurde. Ihr Statement „Ich habe genug!“, im Sinne von „Mir reicht es!“, machte deutlich, dass Inklusion im Kopf beginnen muss. Marianne Metta, die aufgrund der Glasknochenkrankheit im Rollstuhl liegt, plädierte dafür, Stigmatisierungen, wie z. B. das Wort „Behinderung“ aufzugeben und stattdessen Inklusion für alle Menschen zu ermöglichen. Inklusion bedeute nicht nur Rollis und Rampen zu bauen, sondern den Abbau von Vorurteilen und Zuschreibungen im Kopf anzugehen – schon im Kindesalter.

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Frauenmahl 2013

Das erste Frauenmahl im Evangelischen Kirchenkreis fand am 24. Mai 2013 in der Rohrmeisterei Schwerte statt - mit gutem Essen in angenehmem Ambiente. In fünf Tischreden ging es um die Frage: Was ist ein gutes Leben? Frauen aus Wissenschaft, Politik und Kirche setzten dazu Impulse und luden ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Anregende Vorträge und Gespräche waren garantiert.

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